Kammgarnareal Schaffhausen

Nutzungsentwicklung Areal Kammgarn (2014/2015)

Auftraggeber:

Stadt Schaffhausen | IWC

Arbeiten intosens:

Konzept Gebäude- und Identitätsbestand
Nutzungsprogrammierung mit Szenarien
Machbarkeit
Synchronisation von Nutzung und Architektur

Umfang:

Gebäudegrundfläche 1'917 m2
Nutzfläche 12'500 m2

Gleichzeitig mit dem Kammgarn-Areal wurde intosens auch mit der Entwicklung der Innenstadt Schaffhausen beauftragt.




Neue Welt mit überregionaler Ausstrahlungskraft kreieren

In der ehemaligen Spinnerei «Kammgarn» blüht seit 25 Jahren die Kultur Schaffhausens. Sie ist die Identität des Areals zwischen Uhrenfabrik, Museum und dem Rheinufer. Der Raum ist heute geprägt von Kunst und Kultur. Interessanterweise wuchs die Kultur in Schaffhausen nicht von innen heraus, sondern wurde von aussen herangetragen. Diese hervorgerufene Gespaltenheit bedingt eine besondere Sensibilität.

Mit dem Auszug der Kunstsammlung aus dem Gebäudetrakt der «Hallen für Neue Kunst» bietet sich für Schaffhausen die Chance zur Neupositionierung, ohne den Identitätsbestand stark zu schmälern. Auf der einen Seite verliert die Stadt ihr Kulturrenommé auf einen Schlag, auf der anderen Seite bedeutet dies einen Befreiungsschlag zur kulturellen Selbstfindung, die sich zwar auf einem bescheideneren Niveau abspielen könnte, aber vielleicht braucht Schaffhausen genau dieses neue Selbstverständnis.

Die fünf in der intosens-Studie ausgearbeiteten Nutzungsszenarien gehen auf die Transformation ein und berücksichtigen bestmöglich die Werte der vorhandenen Kultur.

Am richtigen Ort zur richtigen Zeit das Richtige tun. Das ist Kunst.
(Joseph Beuys)

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