Areal Boldern Männedorf

Arealentwicklung Boldern, Männedorf (2015/2016)

Auftraggeber:

Trägerverein Boldern, Männedorf

Auftrag:

Arealentwicklung, Zukunftsststrategie

Entwicklungsabsicht:

Identitäts- und Nutzungsentwicklung des Areals mit Tagungszentrum

Arbeiten intosens:

Standort- und Gemeindeprofil
Wahrnehmungsanalyse des Areals, der Gemeinde und Umfelds
Entwicklung von Strategielinien zur Arealentwicklung, Machbarkeitsstudie, Arealkonzeption

Projektdaten:

Arealgrösse: 36'500 m2

Boldern auf dem Weg

Boldern oberhalb Männedorf war einst die älteste Evangelische Akademie in der Schweiz. Seit 1947 fanden hier vor allem Tagungen zu christlichen und sozialen Themen statt. Das Tagungszentrum Boldern mit grosszügigem Umschwung liegt in einer traumhaften Landschaft, umgeben von Wiese und Wald. Das Haus mit Restaurant, Sonnenterrasse, 10 Seminarräumen und 62 Einzel- und Doppelzimmern geniesst eine einmalige Aussicht über den Zürichsee, vom Pilatus und der Rigi bis hin zu den Glarner Alpen. Ein Ort der Ruhe und der Meditation, wie gemacht, um den Blick schweifen und die Seele baumeln zu lassen.

Im 2014 entschloss sich der Trägerverein Boldern den Hotel- und Seminarbereich zu sanieren und dem Tagungszentrum ein neues Gesicht und eine neue Ausrichtung zu geben. Ein Teil der Sanierungen ist bereits abgeschlossen. Zur Zeit befindet sich der Trägerverein in einer intensiven Umbruchphase. Der Vorstand arbeitet an neuen Strukturen, um das Wirkungsfeld neu zu definieren, Nachhaltigkeit zu gewährleisten und den Gesamterfolg von Boldern zu begünstigen.

Als Grundlage für die Strategielinien auf dem Weg in die Zukunft erstellte intosens ein Gemeindeprofil und die umfangreiche Wahrnehmungsanalyse «Boldern auf dem Weg». Wahrnehmungsanalysen entstehen mittels Ortsbegehungen aus der Perspektive des Fussgängers, somit des Nutzers. Analysiert wird, was für den Passanten unmittelbar an der Oberfläche wahrnehmbar ist. Die Sicht von aussen schärft die Wahrnehmung, über die gewohnte Routine des Alltags hinaus, um das Unvorhergesehene, Übersehene, Unterschätzte, das Einmalige zu erfassen und für das Projekt an die Oberfläche zu holen. Die Analyse baut auf solchen Impressionen und Eindrücken auf und bereitet den Weg für adäquate Projektinhalte.

2018: Wie's weiter ging bis zur Projektumsetzung lesen Sie hier: «Hortus – Traumazentrum» 

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